Thought of the day/ Tagesgedanken

Thought of the day/ Tagesgedanken · 25. Dezember 2021
Nachtrag zum letzten Eintrag: Ich muss da glaub was zurücknehmen. Wie gesagt ist auch bei mir das innere Gefühl anders. Ich war nicht so scharf auf die Kekse, und ich hatte das alte Gefühl, den Abend einfach nicht verstreichen lassen zu wollen, nicht... Also, ein Grund für die "unspektakuläre Wahrnehmung" Weihnachtens ist vielleicht einfach, dass man sich von der Liebe zu den weltlichen Dingen entfernt. Klar, wir sehen im Leben einfach viele Weihnächte, aber "man gewöhnt sich dran"...
Thought of the day 5/7/2021: Wenn ich schwach bin, bin ich stark
Jedes Mal, wenn wir über der Reling hängen und in die unbekannte Tiefe unter uns starren, benommen und machtlos; immer dann, wenn wir leise im inneren Kleiderschrank kauern und "Ich kann nicht mehr..." flüstern, dann fängt unsere Kraft eigentlich erst an. Weil das die Momente sind, wo uns erst klar werden wird, wie viel wir können und ertragen und schaffen. Allein der Satz "Ich kann nicht mehr" bedeutet Kraft, weil wir in genau dem Moment ja doch können. Wir leben weiter, wir gehen...

Thought of the day/ Tagesgedanken · 21. Februar 2021
Erinnert ihr euch noch an den Post über meine "beste Freundin"? Die ich schließlich selbst war, beziehungsweise ein kleiner Teil in mir drin? Ehrlich gesagt war mir der Post hinterher ein bisschen zu viel des Guten - zu tief in mich reingebohrt. Aber hey, es ist was es ist; und jetzt hatte ich gestern einen Gedanken dazu. Ich war mit meiner Mama spazieren, oder eigentlich fast schon wandern. Es war ein wunderschöner frühlinghafter Februarsamstag. Wir sind den Berg hinter unserem Haus hoch....
Thought of the day/ Tagesgedanken · 22. September 2020
Ich hab lang überlegt und viele Texte angefangen; es ist so schwierig, irgendwo anzusetzen! Besonders in Zeiten des "Umbruchs", wo man sich Nichts mehr sicher ist. Noch dazu hab ich von Petrarca "Von Bücherschreibern und Büchersammlern" gelesen. Und da kommt der durchschnittliche Schreiber nicht gut weg xD "Es ist ein weitverbreitetes Übel, dass jeder sich zutraut, Bücher machen zu können... Kann denn keiner seine Freude und Lust im Lesen und Nachdenken finden? ... Glaubt denn jeder, er...

Ich glaub, ich jammere zu viel... Natürlich, die Sorgen unserer Leben sind nicht zu unterschätzen, aber ebenso können wir die Gutheit des Lebens nicht überschätzen. Wenn die Ereignisse wie ein Blitz nach dem anderen einschlagen und kein Ende in Sicht ist, wenn sich alles stapelt und man eigentlich meinen müsste, gleich zusammenzubrechen, aber keine Zeit dazu hat, merkt man da nicht, wie viel man selbst eigentlich ertragen kann? Wie nichtig diese kleinen Dinge sind, wenn man sie einreiht...
Ich wünschte, jeder könnte einmal an einem Maientag durch den Garten daheim bei Mama laufen. Wenn die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, der Wein über die Fenster wächst, wenn man den Rosenhecken beim Wachsen zusehen kann, der Brunnen plätschert, die Pfingstrosen langsam aber sicher aus ihren knubbeligen Knospen ausbrechen, die Apfel- und Birnbaumblüten das viele Grün sprenkeln, der Kräutergarten vor dem Küchenfenster sprießt, wenn Blumen, von denen man nicht einmal weiß, sie je...

Habt ihr schon mal eure Lieblingsklassiker angehört, oder alte Filme angeschaut mit Gary Grant oder sonst wem, und daran gedacht, dass sie echte Personen waren? Mir ist dieser Gedanke schon oft gekommen, aber vor allem neulich, als ich dieses wunderschöne Lied von Don McLean gesungen hab, mit Banjo. Starry starry night heißt es, und hat dieses Etwas, das eine Melodie zu einer perfekten Kombination aus Melancholie und Schönheit und Harmonie und Zufriedenheit und Traurigkeit macht. Es kommt...
Und wenn morgen alles vorbei wär, dann würd ich auf das Kreuz schauen und nicken, und den Kopf schütteln, und den ganzen Wahnsinn des Lebens durchgehen. Und denken: "No regrets." Das war das Leben, das ich leben musste. So viel Angst vor der Welt! Aber ich hab mich durchgeackert. Mit Tränen und Schweiß. Ich hab so oft verloren- in ihren Augen. So hab ich meinen Standpunkt vertreten. Den ultimativen Standpunkt. Der andauert, wenn alles andere in Nichts aufgeht. Ich bereue nichts. Kein Wort,...

"Hiobs Problem war nicht wirklich nur die Versuchung, einfach den Glauben an Gott aufzugeben. Er zweifelte nicht an Gott und seiner Güte und seiner weisen Vorsehung. Aber das wirklich Schwere war doch, Gott weiter zu loben, während er litt und gleichzeitig wusste, dass Gott gut und weise ist. Echtes Vertrauen auf Gott zeigt sich darin, Sein Lied zu singen, während wir dem Zerbrechen zusehen. Zu vertrauen, ohne zu wissen, warum überhaupt alles den Bach runter geht. Weiter zu sagen: "Du bist...
Schon immer hat sie das gesagt: Jede Krise geht vorueber. Heut hab ich zum ersten Mal eine Krise in diesem Glauben ueberlebt. Jede Krise geht vorbei. Jeder schlechte Moment, sogar jeder schlechte Tag und jedes schlechte Jahr. Es wird immer wieder besser, sagt sie immer. Genial, oder?

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